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Der BJV-Etat 2017
Auszug aus dem BJV-Etat 2017 – das komplette Dokumente finden Sie am Ende der Seite
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Screenshot BJV Etat 2017

BJV-Landesvorstand

Finanzbericht von Schatzmeister Markus Hack

München, 17.03.2017

Der Trend hat auch 2016 angehalten: Die Zahl der Mitglieder im Bayerischen Journalisten-Verband geht zurück. Mit ihr sinken die Beitragseinnahmen. Lagen sie 2014 noch bei über 2,4 Millionen Euro, so überwiesen die Mitglieder im vergangenen Jahr knapp 2,3 Millionen Euro.

Doch auch wenn die Einnahmen zurückgehen: Das Angebot, das der BJV seinen Mitgliedern bietet, schrumpft nicht. Und die Palette ist breit: Der Verband setzt sich für die gerechte Bezahlung der Journalistinnen und Journalisten ein – egal ob diese als Freie oder Festangestellte tätig sind. Er sorgt für juristischen Beistand, wenn Mitglieder Hilfe benötigen – zum Beispiel, wenn ihnen vereinbarte Honorare vorenthalten werden.

Er veranstaltet Seminare, auf denen sich Mitglieder zu günstigen Konditionen weiterbilden können. Auf seinen Veranstaltungen werden aktuelle Themen der Branche und des Verbands diskutiert. Für die umfassende Information der Mitglieder sorgt auch der BJVreport, dessen Ausgaben aufwendig und arbeitsintensiv erstellt werden. Und natürlich betreibt der Verband Öffentlichkeitsarbeit nach außen – nicht zuletzt mit dem Wettbewerb zum Tag der Pressefreiheit und der Ausstellung Pressefoto Bayern.

All diese Aktivitäten konnten 2016 weiter finanziert werden. Und das, obwohl unvorhergesehene Ausgaben bezahlt werden mussten. So sind unter der Position Neuanschaffungen die Schallschutzwände in der Geschäftsstelle verrechnet, die den Lärmpegel reduzieren und so die Arbeit der Mitarbeiterinnen erleichtern. Auch der BJVreport schlug mit höheren Kosten zu Buche. Das lag zum Teil am Wechsel in der Chefredaktion. Um für einen glatten Übergang zu sorgen, wurde das Honorar bei einer Ausgabe doppelt fällig. Das lag auch daran, dass die Einnahmen aus Werbung nicht in dem Maße flossen, wie das wünschenswert wäre.

Trotzdem blieb unter dem Strich sogar noch ein Betrag übrig, den wir in unsere Rücklagen stellen konnten. Diese Summe für die Rücklagen fiel jedoch deutlich geringer aus als im Vorjahr.

Die Rücklagen sind kein Selbstzweck. Sie sind notwendig, damit der BJV bei Bedarf auf sie zurückgreifen kann. Und dieses Szenario ist nicht völlig abwegig. Denn weiterhin stehen höhere Kosten im Raum: Da der Deutsche Journalisten-Verband knapp bei Kasse ist, ist er stets bemüht, Kosten auf die Landesverbände umzulegen. Das wird natürlich auch den BJV treffen. Gleichzeitig hat es auch der BJV mit weiter sinkenden Beitragseinnahmen zu tun.

Das illustriert: Die finanzielle Situation wird nicht leichter. Am Ende des laufenden Jahres steht der Prognose zufolge eine schwarze Null. Die soll durch den verantwortungs- und kostenbewussten Umgang mit Ausgaben erreicht werden. Zugleich will der Verband aber an der Einnahmen-Seite arbeiten – mit einer professionellen Mitgliederwerbung.

Markus Hack, Schatzmeister

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#BJV17

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