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Funkhaus des Bayerischen Rundfunks
Gehalts- und Honorarrunde BR 2017: Angebot, das bei Weitem nicht reicht
Foto: 
Jim Albright

Fachgruppe Rundfunk

Gehalts- und Honorarrunde BR 2017

Der Bayerische Rundfunk macht ein Angebot – das reicht uns aber bei Weitem nicht

München, 24.05.2017

Am 19.05.2017 fand der Auftakt der aktuellen Gehalts- und Honorartarifverhandlungen statt.

Der BR unterbreitete uns ein konkretes Angebot:

Für die Festangestellten soll es im ersten Jahr eine Einmalzahlung geben, die aus dem Volumen einer 1%-igen Tariferhöhung und als einheitlicher Durchschnittsbetrag an alle Mitarbeiter (entsprechend einer evtl. Teilzeitquote) ausgezahlt wird. Zudem sollen die Gehälter um 1% linear erhöht werden. Im zweiten Jahr erfolgt eine weitere lineare Erhöhung der Gehälter um 2,35%.

Die festen Freien sollen im ersten Jahr eine Einmalzahlung in Höhe von 1% der Honorareinkünfte aus 2016 erhalten, zudem soll der Honorarrahmen um 1% erhöht werden. Im zweiten Jahr erfolgt eine weitere Erhöhung des Honorarrahmens um 2,35 %.

Voraussetzung für die angebotenen Erhöhungen im zweiten Jahr der insgesamt 24-monatigen Laufzeit ist für den BR zudem, dass bis dahin auf ARD-Ebene eine Einigung hinsichtlich der Altersversorgung stattgefunden hat. 

Dieses Angebot des BR – das insbesondere den nach wie vor nicht abgeschlossenen Verhandlungen über die betriebliche Altersversorgung geschuldet ist –  wurde von den Gewerkschaften als ungenügend zurückgewiesen. Gefordert wurden für die Festangestellten eine Erhöhung der Gehälter von 5,5%, für die freien Mitarbeiter eine entsprechende Erhöhung der effektiv gezahlten Honorare, Lizenzen, Gagen sowie Vertragspauschalen und eine ebensolche Erhöhung der Mindest- und Höchsthonorare des Honorarrahmens bei einer Laufzeit von 12 Monaten.

Die nächste Verhandlungsrunde findet am 28.06.2017 statt.

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