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Fotografen haben Namen 2016
Foto: Thomas Geiger

Fachgruppe Bildjournalisten

Geschäftsbericht 2016/2017 der Fachgruppe Bildjournalisten

München, 18.03.2017

Die Fachgruppe Bildjournalisten vertritt über 900 Kolleginnen und Kollegen im BJV, aufgeteilt in Haupt- und Nebenfachgruppe. Wobei nur knapp 400 Mitglieder die Fachgruppe Bild als Hauptfachgruppe gewählt haben. Aufgabe der Fachgruppe ist es, sich um Honorarfragen, Urheberrecht, Arbeitsbedingungen, Technik, Gestaltung von Arbeitsplätzen und das Berufsbild zu kümmern.

Im ersten Jahr unter der neuen Leitung mit dem Vorsitzenden Thomas Geiger und seinen Stellvertretern Stefan Gregor, James T. Albright, Ferdinand Farthofer und Thomas K. Schumann hat sich gezeigt dass auch in der Verbandsarbeit die Mühlen langsam mahlen. So mussten einige der Pläne ad acta gelegt werden, wie etwa die Auftragsbörse des DJV. Die gemeinsame Mailingliste wurde zwar inzwischen erstellt, ist aber noch nicht mit Leben gefüllt und mancher Wunsch musste einfach der mangelnden Zeit geopfert werden.

Beim ersten Treffen besuchten einige Mitglieder gemeinsam die Leica-Ausstellung in München. Kurator Hans-Michael Koetzle führte durch die Ausstellung. Danach tauschten wir uns im Presseclub mit Thomas Mrazek von der Fachgruppe Online über die Nutzung Sozialer Medien.

Geprägt war das vergangene Jahr vom Thema „Jahr der Freien“. Viel Zeit hat die gemeinsam mit den Fachgruppen Freie und Öffentlichkeitsarbeit entwickelte Online-Umfrage unter den Freien gekostet. Die Ergebnisse wurden im BJVreport veröffentlicht. Weitere Themen waren natürlich auch dieses Jahr wieder die Aktion „Fotografen haben Namen“ und der jährliche Wettbewerb Pressefoto Bayern mit laufenden Ausstellungen in ganz Bayern. Beides wird hauptsächlich von Maria Goblirsch betreut, der der herzliche Dank der Fachgruppe dafür gebührt.

Probleme macht weiterhin die BOS-Fotografie (BOS steht für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) und die damit verbundene kostenlose Belieferung von Medien mit deren Fotos. Ferdinand Farthofer hat da durch viele Gespräche mit verschiedenen Organisationen im Kleinen schon einiges erreicht, doch es bleibt noch viel zu tun. „Kostenlos“ heisst es auch bei der Bayerischen Schlösserverwaltung, hier sollen Fotografen die eine Fotoerlaubnis erwerben, fotografische Belege dem Staat kostenlos zur Verfügung stellen. Auch dieses Thema bearbeiten wir, der BJVreport berichtet in seiner aktuellen Ausgabe 1/2017.

Die Probleme werden auch im laufenden Jahr nicht enden. So sei die Kündigung der allgemeinen Vergütungsregeln durch den Verlegerverband und auch die neue Bildersuche von Google angesprochen. Geplant im laufenden Jahr ist ein Besuch des ORF-Studios in Salzburg und ein Treffen mit bayernkreativ, beides in Zusammenarbeit mit anderen Fachgruppen. Hier hat sich gezeigt: Gemeinsam bewirkt man mehr.

Innerverbandlich wird es interessant, wie sich die auf dem DJV-Verbandstag beschlossene Strukturänderung mit Reduzierung des Bundesfachausschusses Bild auf uns in Bayern auswirken wird.

Thomas Geiger, Vorsitzender der Fachgruppe Bildjournalisten

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