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Streikende Journalisten am Faschingsdienstag vor dem PNP-Verlagsgebäude in Passau
„Wir sind überaus motiviert“ – streikende Journalisten vor dem PNP-Verlag in Passau
Foto: 
Pascal Attenkofer

BJV-Geschäftsstelle

Warnstreiks von drei GmbHs der Passauer Neuen Presse

Starke Beteiligung – Streikende sind „überaus motiviert“

Passau, München, 28.02.2017

Rund 50 Kolleginnen und Kollegen beteiligten sich am heutigen Warnstreik der drei PNP-GmbHs Donau-Isar-Bayerwald-Presse GmbH mit allen Außenredaktionen, Donau-Wald-Presse GmbH mit allen Außenredaktionen und Passauer Neue Presse GmbH.

Die Streikenden seien sehr motiviert, teilte ein Kollege mit, die Beteiligung sei sogar größer als bei den letzten Streikaktionen; einige, die heute auch gestreikt hätten, seien im Urlaub.

Die Streikteilnehmer fordern die tarifvertragliche Anerkennung aller geltenden Flächentarifverträge für Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen inklusive Vertrauensschutzregelungen für Altbeschäftigte. Die Verlegerin der Passauer Neue Presse (PNP), Simone Tucci-Diekmann, weigert sich seit Monaten, mit den Gewerkschaften BJV und ver.di Verhandlungen über einen Haustarif aufzunehmen.

Wie sich die auf dem Flächentarifvertrag basiernden Forderungen der Gewerkschaften von dem einseitig von der PNP-Geschäftsführung vorgeschlagenen Eckpunktepapier unterscheiden, lässt sich aus dem beiliegenden Informationspapier von BJV und ver.di (PDF, 146 kb) erkennen. Ab 1. März wird es ein verbessertes Eckpunktepapier der PNP geben, wir werden dann auch darüber informieren (siehe Aktualisierung 01.03.2017). Interessante Einblicke bietet auch ein Artikel von Michaela Schneider im BJVreport 1/2017: „Kein Grund für Entschuldigungen“ – PNP-Verlegerin empört sich über Mitarbeiterproteste – Betriebsrat kontert (PDF, 153 kb).

Weitere Streiks werden nicht ausgeschlossen.

Aktualisierung 01.03.2017: Neues Eckpunktepapier zur Lohn- und Gehaltsgestaltung in der PNP-GmbH, Stand 1. März 2017 (PDF, 20 kb)

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